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    Forssa in Finnland

    Von Nancy Fischer | 6.Juni 2010


    Finnland entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem der modernsten Länder Europas. Die Mischung zwischen zeitgemäßen Zügen und alten Traditionen macht Finnland heute zu einem Ziel, das bei den meisten Menschen auf Zuspruch stößt. Nicht zuletzt findet man in den Regionen eine gelungene Mischung zwischen grandioser Natur und modernen Städten. Die meisten Städte werden als die Wirtschaftszentren des Landes bezeichnet. Sie sind die Orte, in denen die meisten Finnen zuhause sind. Eine dieser Städte ist Forssa in Finnland. Forssa befindet sich nur rund 54 km von Hämeenlinna entfernt und kann im Rahmen eines Tagesausflugs entdeckt werden.

    Forssa und seine Eckdaten

    Heute leben in Forssa rund 20.000 Menschen. Obwohl es sich bei ihr nicht um die einwohnerstärkste Stadt handelt, wird sie oft als bekannte und ebenso bedeutende Industriestadt bezeichnet. Durch die direkte Lage am Fluss Loimijoki hat Forssa ein wunderschönes Stadtbild, das den Status als Industriestandort ab und an in den Schatten drängt. Im Jahr 1847 wurde in dem Ort die erste Fabrik gegründet. Der Stockholmer Alex Wilhelm Wahren leitete mit der Eröffnung der Textilfabrik Finlayson die  industrielle Entwicklung von Forssa ein. Heute trifft man in den Straßen von Forssa aber nicht nur auf mittlerweile sehr moderne Industrieunternehmen, sondern ebenso auf zahlreiche verschiedene Sehenswürdigkeiten, die es sicherlich lohnt zu entdecken.

    Forssa und seine Sehenswürdigkeiten

    Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Forssa ist das Museum von Südwest-Häme. Dieses wurde im ältesten Gebäude der Stadt untergebracht. Einst handelte es sich bei diesem Gebäude um eine bedeutende Baumwollspinnerei des Ortes. Das Museum ist am Mittwoch, Freitag und Sonntag für Besucher geöffnet. Ebenso lohnt sich ein Besuch des alten Arbeitsviertels von Forssa. Es handelt sich um das Viertel Rottismäki. Dieses hat sich  bis heute einen einfachen, wenn nicht sogar zurückhaltenden Charme bewahren können. In dem Viertel stößt man heute auf ein Fabrikarbeitermuseum, das die alten Lebensbedingungen und den Alltag der Fabrikarbeiter dokumentiert. Das Museum befindet sich nicht weit von der Kirche des Viertels entfernt. Die Dokumentationen konzentrieren sich noch heute auf das Leben im 19. Jahrhundert. Nur unweit von Forssa entfernt trifft man mit Parola und Jokioinen auf weitere Orte, die es lohnt zu entdecken.

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