« Norrvikens Trädgardar in Schweden | Home | Akershus Slott in Norwegen »
Lemland in Finnland
Von Nancy Fischer | 16.Mai 2010
Finnland begeistert mit großen und kleinen Highlights, die Platz zum Träumen bieten. Zahlreiche Orte, die Gäste in Finnland treffen, haben sich ihren traditionellen Charme bis heute bewahren können. Sie zeigen sich von einer einfachen, verschwiegenen Seite und halten an den finnischen Traditionen fest. Viele dieser Orte bleiben bei Reisen in Finnland in Vergessenheit. Verschwiegen, idyllisch und einfach präsentiert sich auch Lemland in Finnland. Lemland ist eine kleine Gemeinde, die sich auf den bekannten Alandinseln befindet und bis heute vom Massentourismus verschont geblieben ist. Sie liegt rund 15 km von Mariehamn entfernt und kann im Rahmen eines Tagesausflugs entdeckt werden. Mit rund 1440 Einwohnern gehört Lemland zu den kleinsten Gemeinden in Finnland, hält für Gäste jedoch einige Besonderheiten bereit.
Eine der bekanntesten Anlaufstellen in Lemland ist die Lemböte-Seefahrtskapelle. Sie trägt den Namen St. Olaf und stammt aus dem 13. Jahrhundert. In der Gemeinde gehört sie zu den ältesten Gebäuden und den wichtigsten Reminiszenzen an die Vergangenheit. Neben der Seefahrtskapelle treffen Urlauber auf einen Wikingerfriedhof, der ein weiteres Highlight von Lemland präsentiert. Der Wikingerfriedhof von Lemland gehört zu den größten der Alandinseln und somit auch zu den bekanntesten. Er präsentiert sich in Form einer labyrinthischen Steinsetzung. Forscher sind sich sicher, dass es sich bei dem Friedhof einst um einen Kultplatz der Wikinger handelt. Nur unweit vom Wikingerfriedhof entfernt befindet sich der Reederhof Pellas. Er wurde 1884 von Erik Petter Eriksson erbaut und stammt aus der Zeit als die Bauernsegelei in Finnland eine große Bedeutung genoss. Urlauber können den Reederhof Pellas von Mitte Juni bis Mitte August besuchen. Wenige Kilometer von Lemland entfernt, treffen Urlauber auf weitere Orte, die es lohnt zu entdecken. Einer dieser Orte ist das malerische Seglerparadies Kökar. Kökar kann ausschließlich mit der Fähre erreicht werden. Urlauber treffen zudem auf eine alte Grausteinkirche, die auf den Ruinen des historischen Franziskanerklosters errichtet wurde.