Sonderborg in Dänemark

Dänemark beheimatet eine Vielzahl an Bauwerken und Sehenswürdigkeiten, die die vergangenen Jahrhunderte Revue passieren lassen. Die meisten Bauwerke befinden sich in den bekannten Städten des Landes und ermöglichen abwechslungsreiche Erkundungen in Dänemark. Menschen, die ihren Urlaub in Dänemark verbringen, zeigen sich oft in den Städten und lassen sich den Zauber der dänischen Orte nicht entgehen. Zu diesen muss auch Sonderborg in Dänemark gezählt werden. Sonderborg befindet sich auf der Insel Als und bildet die größte Stadt der Region. In der deutschen Sprache kann die Bezeichnung mit Südschloss gleichgesetzt werden. Benannt wurde die Stadt nach einer Festung, die 1170 von Valdemar I. in Auftrag gegeben wurde. In der Historie nahm die Festung von Sonderborg in Dänemark immer wieder eine Vorreiterrolle ein.

So diente der Bau einst als Warenlager, zugleich aber auch als Hospital und Gefängnis. Heute befindet sich in der Festung von Sonderborg in Dänemark ein beeindruckendes Museum, das sich Gäste in keinem Fall entgehen lassen sollten. Es handelt sich um das Süd-Jütland-Museum, das wohl zu den schönsten des ganzen Landes gehört. In dem Museum können sich Gäste über die Seefahrtsgeschichte in Dänemark informieren. Nicht zuletzt lässt das Museum auch die Zeit der deutschen Besetzung Revue passieren. Zudem findet sich in Sonderborg in Dänemark das Deutsche Museum Nordschleswig wieder. Dieses dokumentiert die deutsche Minderheit, die bereits seit 1850 in Dänemark zu finden ist. Einen Einblick in die turbulente Geschichte erhält man in dem überaus interessanten Historiecenter Dybbol Blanke. Auch wenn sich dieses nicht direkt in Sonderborg befindet, lohnt sich Weg dorthin, denn kaum ein Museum präsentiert sich mit einem solch aufregenden Angebot. Des Weiteren kann mit diesem Ziel ein Tagesausflug für die gesamte Familie geplant werden. Der Platz, wo sich heute das Museum befindet, war 1864 in Dänemark Schauplatz eines tragischen Kampfs zwischen Dänen und den Preußen.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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