Rjukan in Norwegen

Norwegen entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem √ľberaus popul√§ren Reiseziel in Europa und hat sich als solches einen Namen machen k√∂nnen. Jedes Jahr reisen zahlreichen Menschen nach Norwegen, um sich von der Natur und der Vielfalt des nordischen Landes in den Bann ziehen zu lassen. Obwohl in Norwegen noch immer die Beschaulichkeit gro√ügeschrieben wird, gibt es einige Orte im Land, die sprichw√∂rtlich so bekannt sind wie ein bunter Hund. Zu ihnen muss auch Rjukan in Norwegen gez√§hlt werden. Rjukan befindet sich in der Telemark und hat sich aus ganz verschiedenen Gr√ľnden durchsetzen k√∂nnen. Allen voran muss dabei nat√ľrlich die Landschaft genannt werden, die die Stadt umspielt. Weltbekannt ist Rjukan jedoch wegen der Wasserstofffabrik, die im Jahr 1942 von norwegischen Widerstandsk√§mpfern in die Luft gesprengt wurde.

Auch wenn man erst seit den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit dem Namen Rjukan in aller Welt etwas anfangen kann, spielte die Stadt bereits zuvor eine wichtige Rolle. So nahm sie gerade in der nationalen Industriegeschichte eine wichtige Position ein. Das Wasserkraftwerk von Rjukan wurde bereits im Jahr 1911 erbaut. Mit dem Bau legte man einen wichtigen Grundstein f√ľr die Entwicklung der Stadt in Norwegen. Schnell avancierte das kleine Dorf zur klassischen Industriegemeinde und erhielt neben der Wasserstoff- noch eine Chemiefabrik. Das Wasserkraftwerk wurde w√§hrenddessen durch den 105 m hohen Rjukanfossen betrieben. Der bekannte Wasserfall machte sich zudem als Naturschauspiel der Region einen Namen. In den 70er Jahren entschied man sich in der Gemeinde f√ľr den Bau eines neuen Kraftwerks. Im alten Kraftwerk von Rjukan in Norwegen befindet sich das Norsk Industriarbeidermuseum, das sich G√§ste in keinem Fall entgehen lassen sollten. Bekannt ist¬† Rjukan in Norwegen aber auch wegen der Seilbahn Krossobanen, die sich auf der anderen Seite des Tals befindet. Die Seilbahn wurde 1928 durch Norsk Hydro errichtet.

√úber Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl f√ľr Unternehmen in Deutschland als auch in √Ėsterreich und der Schweiz t√§tig. Ich verfasse neben kurze Beitr√§ge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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