Jólesveinar in Island

Island ist ein beeindruckendes, in jedem Fall einzigartiges Land, das sich in der Weihnachtszeit in einem ganz besonderen Glanz präsentiert. Weihnachten auf Island wird durch zahlreiche Traditionen und verschiedenste Sagen geprägt, die bis heute bei Jung und Alt bekannt sind und vor allem auch von Generation zu Generation weitergegeben werden. Dabei ist Weihnachten auf Island in gewissen Formen aber auch überaus modern und schafft somit einen doch durchaus gelungenen Spagat. Eine der wichtigsten Legenden, die in Verbindung mit Weihnachten auf Island bekannt ist, beschäftigt sich mit den Jólesveinar. Die Jólesveinar sind bei Groß und Klein nicht nur bekannt, sondern auch populär und zeichnen mittlerweile ein Bild, das sich durchaus sehen lassen kann.

Die Jólesveinar sind übrigens 12 kleine Kobolde in Island. Sie sind in der Zeit vom 12. bis zum 24. Dezember auf dem Weg und sorgen dafür, dass die Kinder mit wunderschönen Gaben beschenkt werden. Dabei könnte man die Jólesveinar auch als die Weihnachtskerle im Land bezeichnen. Sie haben nur eine wirkliche Aufgabe und diese kann sich durchaus sehen lassen. Immerhin müssen sie die Schuhe, die von den Kindern bereitgestellt werden, mit zahlreichen Süßigkeiten füllen.  Dabei gibt es die süßen Geschenke aber nur für diejenigen, die auch wirklich brav waren. An die bösen Kinder verteilen die Jólesveinar in Island alte Kartoffeln.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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