Kirkenes in Norwegen

Norwegen präsentiert sich bei einer Reise wie eine Sinfonie für die Sinne und verzaubert dabei nicht mehr nur die zahlreichen Einheimischen, sondern vor allem auch die Gäste. Doch obwohl der Norden von Norwegen so viel zu bieten hat und abwechslungsreicher kaum sein könnte, gibt es heute kaum eine Region, die bei den Reisenden so unbekannt ist. Aber ein Besuch im Norden von Norwegen lohnt sich, denn noch heute lernt man hier eine beeindruckende Ursprünglichkeit voller Vielfalt kennen. Einer der bekanntesten Orte im Norden von Norwegen ist die kleine Stadt Kirkenes, die auch manch ein Tourist mit Sicherheit schon zu Gesicht bekommen hat. Kirkenes befindet sich am Ende von dem beliebten Bokfjord und ist seit jeher die größte Stadt im Osten der Finnmark.

Doch bekannt ist Kirkenes im Grunde wegen einem ganz anderen Aspekt, so handelt es sich bei dem Ort immerhin um den letzten Anlaufpunkt der Hurtigruten und zumindest diejenigen, die sich für eine solche Reise entscheiden, kennen meist auch die kleine Stadt. Noch heute lebt man in Kirkenes überwiegend von der Gewinnung des Eisenerzes. Während dem zweiten Weltkrieg erlebte der Ort einen harten Niederschlag. Bei dem Rückzug der deutschen Truppen wurde Kirkenes nahezu vollends verwüstet und die Bewohner dieser Stadt in Norwegen mussten in die Minenschächte fliehen. Obwohl die Minen von Kirkenes 1996 geschlossen wurden, ist deren Vermächtnis in Form von zahlreichen Gräben noch immer deutlich zu erkennen.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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