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Halmstad in Schweden
Von Nancy Fischer | 16.November 2009
Schweden begeistert im Süden mit einem besonderen Flair, das auch für das Land die Bezeichnung einmalig durchaus verdient hat. An der Westküste von Schweden, die sich ausgehend von Süden Richtung Norden erstreckt reihen sich die kleinen Orte des Landes auf wie eine Perle. Viele haben sich in den letzten Jahren zu bekannten Seebädern in Schweden entwickeln können. Doch wenn man ein Seebad als mondän bezeichnen möchte, dann darf man damit wohl nur Halmstad meinen, denn zu keinem Ort passt die Bezeichnung besser, wie zu diesem. Im Mittelalter handelte es sich bei Halmstad um die größte Stadt des Landes. Auch wenn Halmstad diesen Status heute nicht mehr halten kann, ist das schmucke Seebad einen Besuch wert. Im Jahr 1619 wurde die Stadt durch einen großen Brand nahezu vollends zerstört.
Nur das Schloss und die Kirche St. Nikolai, die aus Stein gebaut wurde, konnten den Brand überstehen. Bis heute handelt es sich bei dem beeindruckenden Schloss um das Wahrzeichen von Halmstad. Das Schloss ist noch heute nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Einen kleinen Blick auf das Innenleben kann man jedoch im Sommer erhaschen, wenn im Innenhof zahlreiche Theaterveranstaltungen stattfinden. Vor dem Schloss befindet sich ein weiteres Highlight von Halmstad. Bei diesem handelt es sich um das alte Segelschiff Najadan, das aus dem 1897 stammt. Die Najadan diente in Halmstad Schweden bis zum Jahr 1938 als Schulschiff und wurde dann in den Ruhestand geschickt.
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