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Skibby in Dänemark
Von Nancy Fischer | 3.Oktober 2009
Dänemark hat im Grunde immer eine Überraschung auf Lager, in diesem Punkt sind sich Einheimische und Reisende gleichermaßen einig. Die Vielseitigkeit und nun einmal auch die Wandlungsfähigkeit machen Dänemark zu einem Land, das sich durchaus als lohnenswert bei einem Besuch erweisen wird. Es sind gerade die zahlreichen großen und kleinen Inseln, die die meisten Menschen an dem Land begeistern und sie faszinieren. Doch obwohl Dänemark wahrlich viel zu bieten hat und es in jedem Fall empfehlenswert ist, sollte man sich ab und an auch abseits der zahlreichen Touristenwege bewegen. Immerhin befindet sich das klassische Dänemark noch heute da, wo der Massentourismus noch nicht Einzug halten konnte und zu diesen Orten muss in gewissen Punkten auch das kleine Skibby gezählt werden. Skibby bildet den Hauptort, der sich zwischen dem Roskilde Fjord und dem Isefjord befindet.
Noch heute ist Skibby überwiegend wegen einer Kirche bekannt, die aus dem 12. Jahrhundert stammt und mit einer beeindruckenden Architektur begeistern kann. In der Vergangenheit gelang Wissenschaftlern in Skibby ein ganz besonderer Paukenschlag. So konnten sie in der alten Kirche hinter dem Altar eine alte Aufschrift finden. Das in Latein verfasste Werk erzählt die Historie Dänemark in den Jahren von 1046 bis 1534. Zudem wurde einst in Skibby das erste FKK-Schwimmbad in ganz Skandinavien errichtet und nicht zuletzt deswegen konnte sich der Ort einen Namen machen. Ausgehend von Skibby erreicht man in recht kurzer Zeit die schönen Orte Lejre und natürlich die beeindruckende Stadt Roskilde.
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