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Qarqortoq auf Grönland
Von Nancy Fischer | 28.Oktober 2009
Grönland blickt als größte Insel der Welt auf eine beeindruckende Geschichte zurück, die sich bis heute wie ein roter Faden durch das alltägliche Leben zieht. Zu den Besonderheiten auf Grönland gehören aber nicht nur die zahlreichen Naturschönheiten, sondern auch die kleinen und großen Ortschaften, die dieser beeindruckenden Wildnis ein wenig Leben einhauchen. Zu diesen Orten muss auch das charmante Qarqortoq gezählt werden. Bekannt auch als Julianehab wurde der Ort Qarqortoq bereits im Jahr 1775 gegründet. Bis heute findet man in der Nähe von Qarqortoq Spuren der einstigen Wikingerzeit. Als kleine Reminiszenzen an die vergangenen Jahrhunderte liegen diese noch immer im nahen Hvalsey. Hier kann man unter anderem Reste der einstigen Besiedlung erkennen, die sich unter anderem durch die Überbleibsel einer Kirche zeigen.
Bis heute handelt es sich bei Hvalsey um die besterhaltenen Ruinen auf ganz Grönland und so sind sie natürlich allein aus diesem Aspekt einen Besuch wert. Doch bei weitem sind diese nicht das Einzige was Qarqortoq zu bieten hat. Ein weiteres wirkliches Highlight sind die heißen Quellen in Uunartoq. Nur unweit von Qarqortoq entfernt befindet sich zudem eine beeindruckende Forschungsstation mit dem Namen Upernaviarsuk. Hier befinden sich die einzigen Apfelbäume in ganz Grönland und allein dieser Aspekte kann durchaus als ein Höhepunkt schlechthin angesehen werden. Zudem ist Qarqortoq Teilnehmer bei dem Projekt Stein-und-Mensch, welches seit einiger Zeit auf Grönland präsent ist.
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Topics: Grönland | 1 Kommentar »

1.Februar 2012 at 22:52
Danke, das ist ein interessanter Beitrag.
Eine Frage, an wen wende ich mich um an dem Projekt Upernaviarsuk mitarbeiten zu können? Ich bin Gärtnerin und finde es spannend, dass auf Grönland Apfelbäume, Kartoffeln gar Erdbeeren wachsen.