Djúpavik in Island

Westfjord in Snæfellsnes

Westfjord in Snæfellsnes

Island ist bekannt und beliebt als die Insel aus Feuer und Eis und hat sich als solche auch weltweit einen Namen machen können. Doch während man in der Vergangenheit überwiegend Wert auf die zahlreichen modernen Entwicklungen legte, sind es heute wieder die Traditionen, die bei den Menschen hoch im Kurs stehen und das im Grunde auch nicht gerade zu Unrecht. So besinnt man sich mittlerweile wieder auf das, was sich in der Vergangenheit bewähren konnte und versucht damit, das Land in die richtigen Bahnen zu lenken. Das kleine Fischerdorf Djúpavik ist hierfür ein nahezu exzellentes Beispiel. Noch immer sind es die zahlreichen Traditionen und Anekdoten, die Djúpavik am Leben erhalten und den Menschen neue Energie verleihen.

Djúpavik befindet sich an den beliebten Westfjorden und hat sich allein durch diese Lage einen Namen machen können. Die Lage am Ende von dem Reykjafjördur kommt dabei vor allem den Einheimischen zu Gute. In der Geschichte handelte es sich bei Djúpavik um einen Ort, der überwiegend von dem Fischfang lebte, mittlerweile hat sich dieses Bild ein wenig verändert. Da die Heringspopulationen stark zurückgingen hat nicht nur der Ort, sondern auch die Region an Charme verloren. Im Sommer sind es ausschließlich die zahlreichen Touristen, die den Weg nach Djúpavik auf sich nehmen. Im Winter ist der Ort hingegen nahezu menschenleer und wirkt ab und an wie eine kleine Geisterstadt.

Quellhinweis Bild: © sunset man  Fotolia.com

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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