Sandgerdi in Island

Island wurde über Jahrhunderte hinweg durch Höhen und Tiefen geprägt, die sich in der Geschichte des Landes verankert haben. Diese Höhen und Tiefen haben Island zu dem gemacht, was es heute ist und nicht zuletzt ist es die Historie, die die Menschen in das Land lockt. Doch auch wenn es über Jahre hinweg zu den modernsten und zugleich auch wohlhabendsten Ländern Europas gehört hat, scheint Island heute in Hinblick auf die Lebensweise der Menschen nur noch ein Schatten seiner selbst zu sein. Gerade die Einheimischen leiden unter den Einschnitten, die sich in den vergangenen Monaten ereigneten, für den Reisenden sind sie jedoch kaum sichtbar. Viele Urlauber wagen den Weg nach Sandgerdi auf der Halbinsel Reykjanes. Am Eingang von Sandgerdi befindet sich eine Statue, die nur zu gut als ein Symbol für zahlreichen Höhen und Tiefen angesehen werden kann.

Es handelt sich um Álog, eine Skulptur von Steinunn Pórarinnsdóttir. Der Mann, der die Gäste von Sandgerdi willkommen heißen soll, besteht mittlerweile nur noch aus verrostetem Eisen und hat dadurch nur noch wenig mit Moderne und Freundlichkeit gemein, trotzdem ist er das Wahrzeichen des Ortes. Erst seit dem Jahr 1990 ist Sandgerdi eine Stadt, doch trotz des Stadtrechtes hat sich das alltägliche Leben nur wenig geändert, denn die meisten Menschen, die in dem Ort leben, leben auch weiterhin von dem, was ihnen das Meer schenkt. Zu den Besonderheiten von Sandgerdi gehört der Leuchtturm, der aus dem Dach von einem alten Lagerhaus ragt. Besucher sollten auf jeden Fall den Weg in das Sandgerdi Naturcenter Fraedasetrid wagen.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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