Seydisfjördur auf Island

Seydisfjördur in Island

Seydisfjördur in Island

Betrachtet man Island, erinnert man sich nicht selten an ein kleines Traumland, das bisher von den zahlreichen Einflüssen der Moderne verschont geblieben ist. Besonders im Osten des Landes locken zahlreiche Landschaftszüge und kleine urige Städte Gäste aus aller Welt an. Der Osten präsentiert sich zeitweise als eine der menschenleersten Regionen des ganzen Landes, denn gerade außerhalb der Städte findet man überwiegend Touristen und nicht zuletzt auch einzelne Abenteuerlustige, die den besonderen Kick suchen. Im Osten von Island befindet sich eine der malerischsten Städte des ganzen Landes. Seydisfjördur wird noch heute durch zahlreiche Traditionen geprägt und begeistert somit durch Vielfalt und Abwechslung gleichermaßen.

Seydisfjördur erreicht man auf einer kleinen Straße, die durch zahlreiche Windungen geprägt wird. Bis heute erinnert die Stadt an die bereits verstrichenen Jahrhunderte und so hat sich auch das Stadtbild in nur wenigen Punkten verändert. Sicherlich sind die modernen Trends von Island auch an Seydisfjördur nicht vorbeigezogen, doch der Mittelpunkt der Kleinstadt wird durch Einfachheit und Außergewöhnliches gebildet. Eines der Wahrzeichen von Seydisfjördur ist die kleine hellblaue Kirche. Im Südosten von Seydisfjördur ist der Fischfang allgegenwärtig und so findet man hier zahlreiche Betriebe, die dem verarbeitenden Gewerbe angehören. Bereits am 1. Januar des Jahres 1895 wurde Seydisfjördur mit gerade einmal 567 Einwohnern zur Kleinstadt ernannt.

Das heutige Stadtbild wurde insbesondere im 19. Jahrhundert geprägt, als sich zahlreiche Fischer aus Norwegen in Seydisfjördur niederließen und mit dem Heringsfang ihren Lebensunterhalt sicherten. Besonders Otto Whatne war es, der sich für die Entwicklung und somit auch für den Aufstieg von Seydisfjördur einsetzte. Vom 19. Zum 20. Jahrhundert kam es in Seydisfjördur zu einer Art Wende, die sich noch heute an den Gebäuden erkennen lässt. So begann man in dem Ort wie auch in Reykjavik  mit dem Bau von Holzhäusern im heute bekannten Schweizer Stil.

Quellhinweis Bild: © Wolfi30  Fotolia.com

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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