Oyeren See

Akershus bei Oslo in Norwegen

Akershus bei Oslo in Norwegen

Norwegen ist magisch, es ist beeindruckend und zugleich auch überzeugend. In den letzten Jahren hat sich Norwegen auf Grund seiner Schönheit und der Vielzahl an verschiedensten Angeboten zu einem der beliebtesten Reiseländer in Skandinavien entwickeln können. Doch die meisten Menschen zieht es nicht wegen den verschiedensten Veranstaltungen in das Land, sondern wegen der Liebe zu einer ursprünglichen Natur. Eines der Highlights in Norwegen ist zweifelsfrei der Oyeren See. Mit einer Fläche von 84,74 qkm ist er der neuntgrößte See des Landes und somit ein kleiner Superlativ.

Der Oyeren See erstreckt sich über die beiden Regionen Akershus und Ostfold und verzaubert die Kommunen Trogstad, Spydeberg, Enebakk, Raelingen und Fet. Der Glomma bildet den Zufluss und zugleich auch den Abfluss von dem Oyeren See. Am nördlichen Ende des Binnensees befindet sich das größte Binnendelta in ganz Norwegen. Es wird neben dem Glomma durch die beiden Flüsse Leira und Nitelvabildet geschaffen und gilt als eines der wichtigsten Anziehungspunkte dem Oyeren See. Der Großteil dieser Region ist ein bekanntes Feuchtgebiet und steht bereits seit dem Jahr 1975 unter Schutz. Aus diesem Grund genießt es den Status eines Naturreservates in Norwegen. Während man 1975 dem Naturreservat den Namen Nordre Oyeren naturreservat gab, ist es seit 1992 überwiegend unter der Bezeichnung Sorumsneset naturreservat bekannt.

Insgesamt leben in dem Oyeren See 24 verschiedene Fischarten, die bisher registriert werden konnte. Zahlreiche Experten gehen davon aus, dass die eigentliche Zahl wesentlich höher liegt. Doch bereits die registrierte Anzahl ist ausreichend, um aus dem Oyeren See das Binnengewässer mit den meisten Fischarten in Norwegen zu machen. Bevor man begann den Glomma aufzustauen, waren in dem Oyeren See auch die beiden Arten Aal und Lachs vertreten. Mittlerweile wurden diese jedoch vollends ausgerottet.

Quellhinweis Bild: © PHB.cz  Fotolia.com

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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