Großer Belt

Die Storebaelt-Brücke auch Großer Belt

Die Storebaelt-Brücke auch Großer Belt

Dänemark ist für seine zahlreichen Inseln und die Brücken weltbekannt. Während in den vergangenen Jahren zunächst der Öresund für Aufsehen sorgen konnte, ist es aber auch der Große Belt, der außerhalb von Dänemark in aller Munde ist. Bekannt auch als Storebaelt-Brücke verbirgt sich hinter diesem einer der wichtigsten Brückenzüge in Dänemark. Die Einheimischen kennen den Großen Belt als Storebaeltsbroen.

Die Storebaelt-Brücke nimmt im Grunde nur einen Teil des Großen Belt ein. Durch diese Brückenkonstruktion werden die Insel Fünen und Seeland miteinander verbunden. Erst im Jahr 1998 wurde die Brücke für den klassischen Autoverkehr freigegeben. Die gebührenpflichtige Autobahn des Großen Belt gilt als eine der wichtigsten Verkehrsstraßen in Dänemark und wird insbesondere in der Hochsaison sehr intensiv genutzt. Der östliche Abschnitt der Storebaelt-Brücke fungiert als Hängebrücke und wird durch die Insel Sprogo von der Kastenträgerbrücke im Westen getrennt. Bevor die Storebaelt-Brücke für den Autoverkehr über den Großen Belt freigegeben wurde, sicherte der Fährverkehr die Verbindung beider Insel.

Die Storebaelt-Brücke ist eine kostenpflichtige Autobahn. Insgesamt erstreckt sich die Brücke über den Großen Belt über eine Länge von 2694 Metern. Sie hat eine Hauptspannweite von 1624 Metern. Obwohl sie von ungemeiner Größe ist, nimmt sie bei der Querung Großer Belt nur einen Teil ein. Zu einem dramatischen Vorfall an der Storebaelt Brücke kam es im Jahr 2005. Am 3. März kollidierte ein dänischer Frachter mit dem Westteil der Brücke. Während der Kapitän des Frachters und drei Matrosen verletzt geborgen werden konnte, kam für einen kroatischen Seemann jede Hilfe zu spät. Bereits nach wenigen Stunden wurde die Storebaelt-Brücke wieder freigegeben und konnte uneingeschränkt genutzt werden. Jegliche Nutzung der Storebaelt-Brücke ist mautpflichtig, sodass vor allem bei der Dänemark Reise auf diesen Aspekt geachtet werden muss.

Quellhinweis Bild: © Rebel  Fotolia.com

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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