Femund See

Der Femund See in Norwegen

Der Femund See in Norwegen

Norwegen ist das Land der Trolle, nicht zuletzt aber auch der Sagen und Legenden. Bis heute präsentieren sich die zahlreiche Regionen traditionell und mit einem ganz besonderen Charme. Die eigene Geschichte spielt in Norwegen eine wichtige Rolle und wird bereits den ganz Kleinen in den romantischen Wintermonaten ans Herz gelegt. Sagenumwoben, aber auch von einer ungemein großen natürlichen Schönheit ist die Region um den Femund See. Während man ihn in Norwegen als Femunden bezeichnet, ist er in den anderen Ländern Europas überwiegend als Femund See bekannt.

Mit einer Fläche von 203,52 qkm ist er das drittgrößte Binnengewässer in Norwegen und somit allein wegen seiner Größe einen Besuch wert. Gelegen in der Femundsmarka erstreckt der Femund See über eine Länge von etwa 60 km und eine Breite von bis zu 5 km. Auf den ersten Blick scheint er auf Grund seiner Größe schier unendlich zu sein. Er befindet sich in dem Flyke Hedmark, einem Paralleltal des Alvdal, welches sich in Mittelnorwegen befindet. Im Wesentlichen setzt sich der Femund See aus zahlreichen kleinen Flüssen zusammen, die ihn zu der bekannten Größe verhelfen.  Der Hauptursprungsfluss stammt jedoch nicht aus Norwegen, sondern aus Schweden und trägt den Namen Rogen. Der Femund See hat sich auf Grund der Besiedlungsgeschichte einen Namen machen können. Über Jahrhunderte hinweg wurde die Region durch schlechte Lebensbedingungen geprägt.

Erst im 17. Jahrhundert eroberten die Samen die Region um den Femund See und nutzen diese für ihre Rentierherden. In den folgenden Jahrhunderten erlebten die Siedlungen um den Femund See ein reges Auf und Ab. Das Gebiet schaffte es schließlich in den 80er Jahren abermals in die Medien. Durch Tschernobyl Katastrophe galt die Region lange Zeit als verseucht. Heute wird der Femund See als eines der attraktivsten Urlaubziele in Norwegen gehandelt und genießt so auch von Seiten der deutschen Urlauber ein immens großes Interesse.

Quellhinweis Bild: © Jens Ottoson  Fotolia.com

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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