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    Kallsjön See

    Von Nancy Fischer | 15.Juni 2009


    Wer sich in den Norden von Schweden verirrt, sehnt sich nach Natur und Ruhe gleichermaßen. Umso weiter man sich nach Nordschweden wagt, umso weiter distanziert man sich meist auch von der Zivilisation, denn in Jämtland und vor allem in Lappland wird die Dichte der Einwohner immer geringer. Zu einem Wahrzeichen im Norden von Schweden und explizit in der Region Jämtland konnte sich der Kallsjönsee entwickeln. Der Kallsjönsee besticht durch seine sagenhafte Landschaft, die diese Region zu einer der schönsten in ganz Schweden macht.

    Gelegen in Jämtland erstreckt sich das Kallsjönsee über eine Breite von 35 bis 40 Kilometern und grenzt im Norden an die beiden Seen Anjan und Torrön. Insgesamt erstreckt sich der See in Jämtland über eine Fläche von 156 qkm und erreicht an seiner tiefsten Stelle 134 Meter. Bereits seit den 40er Jahren des 20. Jahrhundert dient das Wasser, das sich in dem Kallsjönsee befindet, der Stromerzeugung und unterstreicht somit die Nachhaltigkeit der Schweden Politik. Bei den Einheimischen wird der Kallsjön See noch heute ab und an als Kalln bezeichnet. Im Deutschen könnte die Bezeichnung Kalln mit Bube oder auch Kerl gleichgesetzt werden. Der Kallsjönsee wird an seinem südlichen Ende durch den Jarpesströmmen entwässert.

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