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Schweden und seine Wälder
Von Nancy Fischer | 17.Mai 2009
Schweden ist bekannt für seine zahlreichen und zugleich auch undurchdringlichen Wälder, die sich wie ein tiefgrüner Faden durch das Land ziehen. Seit Jahrhunderten gelten die Wälder in Schweden als ein wichtiger und nicht zu vergessender Zufluchtsort. Für die Menschen sind sie ein Ort der Stille, der Ruhe und zugleich auch des Abenteuers. Während in den Wintermonaten der Schnee die Wälder in Schweden in eine Art Theaterstück voller Dramatik verändert, sind sie im Sommer ein Ort, der mit einer Vielzahl von Beeren und Früchten überzeugen kann.
In Schweden verwandeln sich die Wälder in Schweden für alle Beeren- und auch Pilzsammler zu einem Ort, der mit dem Schlaraffenland verglichen werden kann. Für die Menschen in Schweden sind die Wälder eine Art Lebenselixier, sie nutzen der Tiefe und Größe um Kraft zu tanken und sich fallen zu lassen. Zu den Besonderheiten gehört jedoch, dass es ganz gleich von welchem Ort auch immer nie weit bis zu einem der zahlreichen Wälder ist. Bis heute ist die Hälfte von Schweden mit Bäumen bedeckt und überwiegend handelt es sich hierbei um die zahlreichen Nadelbäume. Bereits als Kind begegnen die Schweden den Wäldern mit ihren zahlreichen Geheimnissen.
In Märchen, Sagen, Legenden und Liedern spielen die Wälder den Mittelpunkt. Sie sind eine Art Kleinod der schwedischen Geschichte und begeistern durch ihre Fülle und ihren Ursprung. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass man in einem der schwedischen Wälder auf einen Elch oder auch ein Reh trifft. Weiter im Norden entwickeln sich schließlich Bär und Wolf zu einem beliebten und ebenso ansprechenden Begleiter auf den langen Spaziergängen. Einige besonders alte Wälder in Schweden wurden von der Regierung unter Schutz gestellt und sollen noch in vielen Jahren den Kinderaugen des Landes zeigen, wie ursprünglich dieses skandinavische Land doch ist.
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