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    Norwegen und die Marinestadt Horten

    Von Nancy Fischer | 19.Mai 2009


    Nicht zu Unrecht wird die Südküste von Norwegen als eine Riviera bezeichnet. Mit ihren atemberaubenden landschaftlichen Strukturen und den zahlreiche kleinen Städtchen hat sich die Südküste zu einer der beliebtesten Urlaubsregionen in Norwegen entwickeln können. Bis heute oftmals vergessen zeigt sich die alte Marinestadt Horten.

    Horten zeigt sich bis heute mit dem Bild einer alten Marinestadt und überzeugt durch eine traditionelle Architektur. Insgesamt leben in dem Städtchen nur 15.000 Menschen, doch sie alle tragen dazu bei, dass es bei Horten um einen der wohl gastfreundlichsten Orte in ganz Norwegen handelt. Horten befindet an der Fjordenge von Moss und wird in dem Land selbst als das Eingangstor zur bekannten Südküste bezeichnet. Die Marinestadt hat bis heute gerade einmal 200 Jahre auf dem Buckel und gehört so nicht gerade zu Unrecht zu den wohl jüngsten Orten des ganzen Landes. Der Grundstein für Horten wurde im Jahr 1818 gelegt. Zu diesem Zeitpunkt beschloss die norwegische Marine, dass sie an diesen Ort das Hauptquartier errichten möchte.

    Ganz am Anfang befand sich in Horten nur ein einziges altes und zugleich auch recht kleines Fährhaus. Nach und nach entwickelte sich jedoch eine moderne und zugleich auch angesehene Stadt. Horten wird bis heute durch die zahlreichen Militärbauten geprägt und erinnert bis heute noch an die Anfänge der Marine. Der Besuch von Horten lohnt sich vor allem auf Grund von drei Museen, die im ganzen Land eigentlich einmalig sind. Neben dem Marinemuseet handelt es sich hierbei um das Museum der Rettungsgesellschaft und das Preus Fotomuseum. Im Preus Fotomuseum können die Besucher in die Historie und zugleich auch in die Entwicklung der Fotografie eintauchen.

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