Skizentrum und Waffenschmiede Norwegens

Gelegen inmitten der Telemark befindet sich die Waffenschmiede Norwegens. Kongsberg konnte sich in der Historie vor allem als solche einen Namen machen. Heute ist der Ort im ganzen Land und letzten Endes auch auf internationaler Ebene als Silberstadt und Skizentrum höchster Klasse bekannt. Obwohl Kongsberg auf nationaler Ebene einen nicht gerade unwesentlich interessanten Status genießen darf, muss man bedenken, dass es sich hierbei einmal mehr um eine Stadt handelt, die einen recht behaglichen Eindruck macht.

Nur wenig hat sich in den letzten Jahren geändert und so wundert es kaum, dass immer mehr Menschen ihren Gefallen an dem Ganzen gefunden haben. Kongsberg Häuser erinnern bis heute vor allem an die vergangenen Jahrhunderte und vielleicht ist es genau das, was die Stadt bis heute zu einem recht attraktiven Punkt in Norwegen machen kann. Bezugnehmend auf die Architektur der Stadt hat Kongsberg in keiner Art und Weise einen echten Höhepunkt zu bieten und genau das ist es auch, was man sich entsprechend vor Augen halten sollte. Nimmt man sich jedoch einmal die Zeit und setzt sich mit der Historie von Kongsberg auseinander, wird man recht schnell bemerken, dass der Boom der Stadt bereits im 19. Jahrhundert stattfand.

Im 19. Jahrhundert zog es die Menschen auf Grund der Silberschätze in das norwegische Kongsberg und so hat es sich bewusst zu einem echten Zentrum entwickeln können. Zur damaligen Zeit lebten etwa 10.000 Menschen in Kongsberg und so handelt es sich hierbei lange Zeit um die zweitgrößte Stadt des Landes. Heute erinnert eigentlich nur noch die staatliche Waffenfabrik an vergangene Zeiten und mit mehr als 2000 Beschäftigten gehört sie zu den größten und wichtigsten Arbeitsgebern von Kongsberg.

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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