Der Tourismus und seine etwas andere Seite

Hallingdal in Norwegen

Hallingdal in Norwegen

Sicherlich handelt es sich beim Tourismus um einen wichtigen Wirtschaftssektor in Norwegen und so wird dieser bereits seit einigen Jahren auch effektiv genutzt. Trotzdem gibt es Regionen, in denen dieser bis heute zu einem echten Problem geworden ist. In einem der schönsten Täler des Landes, dem Hallingdal, befinden sich zu manchen Zeiten weit mehr Reisende als Einheimische.

Sicherlich stehen die Menschen dem Tourismus aus diesem Grund mit einer gewissen Skepsis gegenüber, möchte ihn aber auch nicht missen. Lange Zeit handelte es sich beim Hallingdal um eine Region des Landes, die vor allem menschenleer war. In wirtschaftlicher Hinsicht handelte es sich hierbei schon immer um ein wichtiges Bindeglied zwischen Oslo und Bergen. Erst durch den Ausbau der Eisenbahnstrecke zog es auch die Reisenden in diese Region. Seit diesem Tag sind die Ströme der Reisenden kaum mehr aufzuhalten. Vor allem währen der Wochen um Ostern lassen sich hier weit mehr als 50.000 Reisende aus aller Welt zählen, weit mehr als Norweger hier leben. Wer hier auf der Suche nach typisch norwegischer Einsamkeit ist, ist in gewissen Punkten wirklich Fehl am Platz.

Aus diesem Grund bedarf es hier schon dem einen oder anderen Insidertipp. In den Sommermonaten bietet sich vor allem die Reise mit dem Auto an. Schnell und einfach kann man so auch Orte erkunden, die im Hallingdal bis heute recht unberührt geblieben sind. So muss man bedenken, dass bereits vor mehr als 80 Jahren die ersten Urlauber dank der Eisenbahn nach Hallingdal gebracht wurden. Neben einzelnen Ferienhäuser und Anlagen findet man hier vor allem zahlreiche verschiedenste Hotelanlagen und Pensionen.

Quellhinweis Bild: © Morten Almeland  Fotolia.com

Über Ronny Fischer

Ich arbeite seit Februar 2008 als Texterin und Redakteurin. Neben meiner Arbeit im Auftrag zahlreicher Unternehmen betreibe ich unter dem Dach der Textagentur More than Words can say mehrere Webseiten mit den Schwerpunkten Ostseeraum und Nordeuropa. In den vergangenen Jahren war ich sowohl für Unternehmen in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz tätig. Ich verfasse neben kurze Beiträge zu aktuellen internationalen Themen auch umfangreiche, mehrseitige Reportagen.
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